Wir sind Donnerstag den 7.9.2006 von Flughafen Düsseldorf um 21.30 Uhr
mit der LTU nach Male geflogen. Um 10.15 Uhr Male-Zeit (3 Stunden
weiter als wir) sind wir gelandet. Es ging ganz schnell durch die
Passkontrolle. Wir wurden dann mit einem kleinen Bus zum
Wasserflugzeug-Anlegeplatz gefahren. In der Wartehalle lief Musik von
"Rammmstein" und in der Toilette lief "Modern Talking - Cheri, Cheri
Lady". Das war echt der Hammer. Es hat geregnet und deshalb hat es wohl
etwas länger gedauert. Um 12.45 Uhr ging es dann weiter nach Kuredu.
Während des Fluges empfehle ich Ohrenstöpsel in die Ohren zu machen,
die gibt in der Wartehalle beim Wasserflugzeug, gratis.
Wir wurden mit Trommeln empfangen und dann direkt zur Rezeption
geführt, wo unsere super nette Reiseleiterin Nadine E. schon auf uns
wartete. Ein Begrüßungscocktail wurde uns gereicht. Sie hat uns erstmal
zum Essen geschickt. Danach bekamen wir den Schlüssel für unsere
"Beach-Villa" Nr. 218.
Beach-Villa Nr. 218:
Ein kleines Stückchen mussten wir laufen und dann standen wir schon vor
unserer "Beach-Villa". Ich hatte ja einige Fotos schon im Internet gesehen,
aber das man durch die Terrassentür auch reingeht hat mich überrascht.
Aufgeschlossen und rein. WOW!!! So schön hatte ich mir es nicht
vorgestellt. Es ist sehr schön eingerichtet, das Zusatzbett für unsere
Tochter passte auch rein und man hatte noch genug Platz. Der Ober-
Hammer war das halboffene Badezimmer. Ein paar Meter nur und man
stand im Indischen Ozean. Wir haben eine Stereoanlage, eine
Wasserkocher (etwas Tee, Kaffee, Cappuccino und Zucker), Klimaanlage
(läuft immer wenn man will) und einen Ventilator. Handtücher für die
Dusche und Handtücher für den Strand.
Zum Stromanschluss, kein Thema. Man kann Adapter mitnehmen, muss
aber nicht. Der Roomboy hat einen Stick und mit dem entsichert er die
Steckdose, dann passen alle Stecker auch unsere Europäischen da rein.
Vor unserer Villa standen 2 Liegen und auf der Terrasse waren 2 Stühle
und ein kleiner Tisch.
Gepäck:
Unsere Koffer kamen mit dem Boot und deshalb ca. 3 Stunden später. Es
dauerte aber nicht lange. Es waren 3 Männer und ich war dann auch die
ersten 3$ los. Unser Roomboy " Abdullah " war 3mal am Tag da und hat
sauber gemacht.
All inclusiv:
Nicht alles ist inkl.: die Minibar in der Villa kostet (Cola 0.3l Flasche
2,95$), alle Cocktails kosten (ca. 8-9 $), á la Carte Restaurant kosten
extra und wenn man eine 1,5l Flasche Wasser mitnehmen möchte kostet
die für AI 1,50$.
Trinkgeld / Geld:
Pro Koffer 1 $, der Roomboy und die Kellner haben pro Woche 10 $
bekommen. Dollar in der BRD tauschen, auf der Insel sind die Kurse
schlechter.
E-Mail:
Im Inselshop stehen 3 Rechner man kann für 5 $ für 15 Minuten ins
Internet
Handy/Telefon:
Es funktionieren alle Netze ( auch e-plus ). Informiert euch bei eurem
Anbieter was das so kostet. Man kann direkt auf dem Zimmer telefonieren
oder angerufen werden. Aber das Telefonieren ist sehr teuer. 3Min 10$.
Foto´s:
Es gibt auf der Insel einen Fotoshop, da kann man für 1,50$ ein Foto
ausdrucken lassen oder wenn die Speicherkarte voll, die Daten auf eine
CD brennen lassen (ca. 10$).
Inselshop:
Man kann Filme für Fotokameras, Hygieneartikel (Duschgel, Sonnenmilch,
Zahnpasta etc.), Naschzeug, Schmuck, Klamotten u.v.m kaufen. Es ist
aber meistens doppelt so teuer wie zu Hause.
Die Insel:
Die Sandbank ist ein absoluter Traum, man kann auf ihr ca. 1000m (so
schätze ich) ins Meer hinein laufen. Dort haben wir Mantas, Baby-Haie,
Rochen und viele andere Meeresbewohner gesehen. Wunderschöne
Muscheln lagen am Strand. Aber die müssen leider hier bleiben
(Naturschutzgesetz).
Das Wasser ist angenehm und super klar. Der Strand wird jeden Tag
gefegt, irre. Kuredu ist eine Barfuß-Insel, denn auf der ganzen Insel liegt
Sand. Im Restaurant, in den Bars usw.. In den Toiletten war der Boden
aber gefliest. Ich hatte 14 Tage keine Schuhe an.
Publikum:
Es waren 80% Engländer, einige Schweizer, Österreicher und Italiener da.
Abends gab es immer etwas Programm. Einmal eine Diaschau oder
Videoshow von der Tauchbasis, eine Live-Band, Krabben-rennen u.v.m.,
langweilig war es nie.
Medizin/Arzt:
Nehmt genug Medizin gegen Durchfall und Übelkeit mit, denn wenn es
euch erwischt zahlt man viel Geld beim Insel-Doc dafür. Und auch so, wir
mussten mit unsere Tochter am ersten Morgen dort hin 50$ + 10$ für ein
Zertifikat für die Versicherung. Einige haben mit Perenterol einmal täglich
vorgebeugt und hatten auch Erfolg. Lasst euch zu Hause vom Arzt mal
beraten.
Am 22.9.2006 mussten wir leider wieder nach Hause. Ich habe doch das
ein oder andere Tränchen vergossen. Es war der schönste Urlaub meines
Lebens.
Ausflüge:
Am Sonntag 10.9.2006 haben
wir vor dem Abendessen einen
Sunset-Cruise gemacht.
Wir sind mit einem großen
Schiff aufs Meer raus gefahren
und haben von da aus den
Sonnenuntergang angesehen.
Und auf einmal
schreit einer von der Crew:
" Dolfins, Dolfins !!!"
Und da waren sie, ca. ein
Dutzend haben im Wasser
gespielt und unser Schiff
begleitet. Ein absoluter
Höhepunkt. Es gibt
verschiedene Trips:
man kann für einen halben
Tag auf andere Inseln
schippern usw.
(kostet so ca. 35-55$)
Essen:
Das Essen war lecker und auch
abwechslungsreich. Wir hatten
für unsere Tochter ein Glas
Nutella mitgenommen, das
kannten die dort schon von
anderen Urlaubern aus der BRD.
Zum Frühstück gab es Brot,
Toast und Croissants,
Marmelade, Käse, Wurst und
Eier in allen Varianten. Natürlich
"Pan-Cakes" (Pfannkuchen) für
die englischen Gäste. Es gab
mittags und abends Buffet.
Leckere Salate, verschiedene
Fleisch- und Fischsorten,
Beilagen und immer eine
Suppe. Das Brot ist fantastisch,
immer frisch
gebacken und lecker.
Tiere:
Es gibt auf der Insel auch Hasen,
die sind so groß wie ein Dackel.
Jeden Nachmittag war ein
Flughund im Baum am Pool und
dort Früchte genascht. Wenn man
ihn angesprochen hat, hat er mit
den Ohren gewackelt. Dann sind
wir auch einmal um die ganze
Insel gelaufen. Das hat ca.
2 Stunden gedauert. Aber definitiv
die Sandbank ist der schönste
Fleck auf der Insel. Vor allem
deshalb weil es auf der linken
Seite etwas wilder ist und auf
der rechten Seite
( bei den Wasservillen ) es ganz
ruhiges flaches Wasser gibt.
Die Mücken haben uns eigentlich in Ruhe
gelassen, dafür haben
uns die Sandflöhe umso mehr geärgert.
Man konnte es gut mit
"Anti-Brumm" in erträglichen Grenzen
halten.
© iris grapatin 2010